GWEN • BIOGRAFIE
Gwen Renée Stefani wurde am 3. Oktober 1969 in Fullerton, Kalifornien, USA geboren und ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Designerin. Ihr Vater ist italienischer und ihre Mutter irisch-schottischer Abstammung. Seit 2002 ist Stefani mit Gavin Rossdale verheiratet. Derzeit leben sie zusammen mit ihren zwei gemeinsamen Söhnen in Los Angeles.

No Doubt
No Doubt (engl. für Kein Zweifel) ist eine US-amerikanische Rockband, mit Ska-, Punk- und New-Wave-Einflüssen. Gegründet wurde die Band im Jahre 1986 in Anaheim, Orange County (Kalifornien), von Sänger John Spence und Eric Stefani, als „Madness“-Coverband. Nach dem Suizid von Spence übernahm 1988 zuerst Alan Meade und bald darauf Gwen Stefani den Lead-Gesang. Die Ballade „Dear John“ ist dem verstorbenen Bandgründer gewidmet. 1994 verlässt auch Eric Stefani, Bruder von Gwen Stefani, die Band, weil er mit dem musikalischen Weg, den die Band eingeschlagen hat, nicht zufrieden war. Seitdem ist er Zeichner für die Zeichentrickserie Die Simpsons.

Bis 1994 war No Doubt eine reine Ska-Band und feierte hauptsächlich in ihrem Heimatstaat Kalifornien Erfolge. Einem Publikum außerhalb ihres Heimatstaates wurden sie als Vorgruppe der britischen Band Bush bekannt.

1995 kam dann der stilistische Wechsel zu einer Mischung aus Ska, Pop und New Wave. Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Beliebtheit des Newpunks wurde ihr Album Tragic Kingdom ein großer internationaler Erfolg und blieb wochenlang auf Platz Eins der Billboard-Charts. Die ausgekoppelte Single „Don't Speak“ verkaufte sich weltweit über 15 Millionen mal, „Just A Girl“ erlangte eine ähnlich große Popularität.

Mit den nachfolgenden Alben „Return Of Saturn“ (2000) und „Rock Steady“ (2001) konnte die Band den Erfolg von Tragic Kingdom in Deutschland nicht wiederholen – alle erlangten nur mittelmäßige Chartplatzierungen. In Amerika landeten sie mit dem Reggae-Song "Underneath It All" neben "Don't Speak" einen Nummer-1-Hit. Auch durch das ständige Auftauchen von Gwen Stefani in der Klatsch- und Partypresse bleibt die Band weiterhin im Gespräch.

2003 kam dann das erste Greatest-Hits-Album „The Singles 1992-2003“ auf den Markt. Mittlerweile war No Doubt mit Bands wie U2, Kiss, blink-182 und Sublime auf Tour und hatte etwa 650 Konzerte gespielt.

Laut Aussagen von Gwen Stefani bei MTV TRL USA, werden No Doubt in nächster Zeit anfangen, ein neues Album zu produzieren, bei dem soll es wieder hin zu Gitarre und Piano gehen, weg vom Stil à la Rock Steady, dem vorletzten Studioalbum der Band.

Bisher haben No Doubt etwa 24,5 Millionen Platten verkauft, darunter 15 Millionen von Tragic Kingdom.

Solokarriere
Parallel zu ihren Projekten als Mitglied von No Doubt begann Stefani sich Ende der 1990er-Jahre auch als Einzelinterpretin zu etablieren. So war sie unter anderem als Führungsstimme auf Mobys Single „South Side“ zu hören. 2001 gelang ihr gemeinsam mit Rapperin Eve und dem Lied „Let Me Blow Ya Mind“ wiederum ein weltweiter Charterfolg; die Single platzierte sich mitunter auf ersten Platz der österreichischen Hitlisten und brachte beiden Künstlerinnen 2002 einen Grammy Award für die „Beste Rap/Gesang Kollaboration“ ein.

Nach zwei Jahren Produktionszeit folgte 2004 mit Love. Angel. Music. Baby. schließlich Stefanis Solodebüt. Das Album wurde zu einem weltweiten Bestseller und konnte mit etwa 300.000 verkauften Exemplaren innerhalb seiner Veröffentlichungswoche allein in den USA sogar mehr Einheiten absetzen als je ein Album von No Doubt zuvor. Mittlerweile ging die CD bereits acht Millionen Mal über den Ladentisch.

Insgesamt brachte die Platte sechs Singleauskopplungen hervor. Neben dem australischen Nummer-1-Hit „What You Waiting For?“ und dem von Dr. Dre produzierten Song „Rich Girl“ (in erneuter Zusammenarbeit mit Kollegin Eve) gelang vor allem der Neptunes-Produktion „Hollaback Girl“ ein überragender Erfolg. Noch im selben Jahr folgten mit dem New Wave inspirierten „Cool“ und dem Singleremix zu „Luxurious“, eine Zusammenarbeit mit Rapper Slim Thug, zwei weitere mehr oder weniger erfolgreiche Auskopplungen aus dem Love. Angel. Music. Baby Album. Nach einem Gastauftritt auf Pharrell Williams' Single „Can I Have It Like That“ erschien Anfang 2006 mit „Crash“ schließlich die letzte Single des Albums in den Vereinigten Staaten.

Pläne für die Veröffentlichung des Albums L. A. M. B. Part II im ersten Quartal 2006 wurden auf Grund von Stefanis Schwangerschaft auf Eis gelegt. Die Platte sollte sowohl unveröffentlichte Songs ihrer Aufnahmen zu Love. Angel. Music. Baby. als auch neue Produktionen der Neptunes, Rich Harrison und von Bandkollege Tony Kanal enthalten. Ein Großteil der Songs befindet sich nun auf ihrem im Dezember 2006 erschienenen zweitem Soloalbum The Sweet Escape. Nachfolgend wurden die beiden Singles „Wind It Up“ und „The Sweet Escape“ ausgekoppelt. Im Juni 2007 erschien die 3. Singleauskopplung „4 in the Morning“. Die 4. Singelauskloppung „Now That You Got It“ wurde im Herbst 2007 in Deutschland, USA, Kanada und Australien veröffentlicht. Das Album The Sweet Escape wurde mittlerweile schon ungefähr 3 Millionen mal verkauft, allein in USA mehr als 1 Millionen.

Modelabels, Co-Auftritte & Tour
Unter dem Label L.A.M.B. (Abkürzung von Love.Angel.Music.Baby) veröffentlichte Stefani 2005 erstmals eine eigens von ihr entworfene Modelinie für Damen, deren Kreationen sie im September desselben Jahres innerhalb einer eigenen Modenschau in New York präsentierte. Ihre zweite Modelinie trägt den Namen Harajuku Lovers und ist mehr für den Alltagsgebrauch gedacht. Zudem sollen in Zukunft mehrere Kollektionen an Accessoires erscheinen.

In Martin Scorseses Film Aviator (2004) hat Stefani einen kurzen Auftritt als Filmschauspielerin Jean Harlow neben Leonardo DiCaprio, Cate Blanchett und Kate Beckinsale.

Das Lied „Wind it up“ beginnt mit dem Zitat eines Liedes (aus The Lonely Goatherd) aus dem Musical The Sound of Music.

Am 16. Oktober 2005 startete Stefani ihre Harajuku Lovers Tour, die sie innerhalb von 41 Auftritten quer durch die USA führte. Im Vorprogramm waren unter anderem die R&B-Sängerin Ciara und die Black Eyed Peas zu sehen.

Am 21. April 2007 startete Gwen Stefani ihre zweite Solo-Tour, die den Namen The Sweet Escape Tour trug. Stefani war zwölf Monate auf Tour und gab Konzerte auf fünf Kontinenten.


Quelle: Wikipedia.de